Freitag, 4. Juni 2010

Nun, da sich der Vorhang der Nacht von der Bühne hebt...

...kann das Spiel beginnen,
das uns vom Drama einer Kultur berichtet.

Da man niemandem von Beginn an eine böse Absicht unterstellen mag, gehen wir einfach davon aus, dass die Mutantenpony-Affaire zunächst völlig harmlos war. Vielleicht könnte man auch eine gewisse Eigendynamik unterstellen, die aus der unterschwelligen Macht des Ponys resultiert. Fest steht jedoch: die Sache wurde größer und größer. Man vermag fast zu sagen das Ende sei noch nicht erreicht.

Wovon ich rede? Nun, seht selbst: die Chronologie des Mutantenpony-Dramas.


Wie gesagt, harmlos ging es los. Mit dem Mutantenpony Guten-Morgen-Gruß. Wir erinnern uns, ich berichtete.





Woraufhin sich das Pony morgendlich auf die Lauer legte: hängend an der Garderobe. Auch hierüber wurde bereits berichtet.





Doch es folgten vielzählige, noch völlig unerwartete Angriffe. Nach diesem freischwebenden Annäherungsversuch, verschwand das Mutantenpony im Kühlschrank, wo es sich gut hinter den Lebensmitteln versteckte und einer guten Gelegenheit harrte.


Diese Taktik erbrachte auch keine Ergebnisse. Weshalb es sich einen wärmeren Ort zum Warten suchte: den Küchenschrank. Zwischen all dem Essen bekam es irgenwann Hunger. Daher zog es los und wurde fündig: Bananen! Sogleich stürzte es sich kopfüber ins Vergnügen. Zum Glück wurde es entdeckt, bevor es allzu großen Schaden anrichten konnte.


Ertappt verzog es sich in eine weniger exponierte Position und fand sich
wieder zwischen Haferflocken.








Nach dem misslungenen Versuch Essen zu stibitzen, war es sehr enttäuscht von sich
selbst und wollte zunächst auf Wander-schaft gehen- zur Abwechslung.




Es wurde jedoch widerum entdeckt und verkroch sich beschämt ob seiner Unfähigkeit in einer dunklen Jackentasche.








Aber, oje: auch hier kein Glück. Es benimmt
sich aber auch einfach soo auffällig. Seinen Frust ertränkte das Mutantenpony in Haferflocken.



Nachdem es wieder kein Glück hatte und seiner Gier nach Hafer nicht lange frönen konnte, beschloss das Pony sich zu verkleiden. Es hatte bereits von Freunden gehört, dass Mimikry zum Anpirschen sehr gut funktionieren sollte.


Aber mal ehrlich, liebes Pony, wer sollte dir denn diesen Vogel abnehmen? Anscheinend hatte es das auch selbst bemerkt, verlagerte sich wieder auf einfaches Stalking und reiste uns auf unserem Kurztrip nach Brensholmen kurzerhand hinterher. Wir staunten nicht schlecht, als wir es im Bett lauernd auffanden.


Auch die Heimreise musste es irgendwie geschafft haben, anders ist es nicht zu erklären, dass es sich durch mein Fenster einschleichen wollte. Anscheinend aber leidet es an Höhenangst, da es sich vor der Aktion mit Tequila Mut antrinken musste (man achte auf den roten Tequila-Hut, den es trägt).


Scheiße, schon wieder ertappt noch bevor es zu einem Meuchelversuch kommen konnte. Verstecken konnte es sich nicht, abseilen war Mist, im Bett
lauern auch schief gegangen und den Vogel hat ihm schon gar keiner abgenommen. Wieso es also nicht als Gemüse versuchen?


Ich habe das Gefühl als wären die Pläne des Mutantenponys noch lange nicht erschöpft...

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